Versorgung .

Schüsseln auf dem Markt © Werner Dickore / DED
Nahrungsmittel
Die Versorgungslage in Benin ist ebenfalls gut und zumindest in den großen Städten bekommt man (fast) alles, was das Herz begehrt. Das ganze Jahr über gibt es auf den Märkten des Südens tropische Früchte, Gemüse und Salat. Natürlich sind unübliche Waren teurer und manches wie z.B. Äpfel, Trauben und Nüsse müssen aus anderen Ländern importiert werden. Alles sonstige, was man als Europäer so gewohnt ist, bekommt man in den Supermärkten unter meist libanesischer Leitung. Hier gibts neben Kaffee, Konserven, Nudeln, Käse und Wurstwaren auch typische Waren arabischer Prägung wie zum Beispiel diverse Nüsse und Gewürze, Fladenbrot und Schafskäse.
Konsumgüter
Teuer und mit geringerer Auswahl sind Elektrogeräte und Unterhaltungselektronik zu erhalten. Vom Handy bis zum Laptop ist aber auch hier alles zu finden. Aufgrund der fehlenden Steuern für Computer und Zubehör hält sich der Preisaufschlag aber in Grenzen.
Benzinflaschen am Straßenrand © Martin Benthe / DED
Wasser, Strom, Benzin
Probleme bereitet manchmal die Versorgung mit Trinkwasser und Strom. Beides kann schon mal für einen halben Tag oder mehr ausfallen (Cotonou). Diesel, Benzin und Flaschengas inzwischen ausreichend erhältlich. Denoch sollte jeder Vorräte anlegen, um etwaige Engpässe überbrücken zu können. Das gilt insbesondere für den Norden Benins, da die Transporte von Treibstoffen seltener dorthin gelangen.
Bei dem Angebot an geschmuggeltem Treibstoff aus dem Nachbarland Nigeria sollte man vorsichtig sein, da man nicht genau weiß, ob gepanscht wurde und dann eventuell eine teure Reparatur des Motors fällig wird.
Kommunikation
Der Kommunikationsbereich wächst rasant. Durch mehrere private Handyanbieter (Moov, MTN, Glo, Libercom, ...) besteht ein Wettbewerb, der den Kunden Wahlmöglichkeiten und auch fallende Preise beschert. Bei der Anschaffung einer SIM-Karte sollte man bedenken, das die Netzabdeckung vom Betreiber abhängig ist - sogenanntes Roaming gibt es nicht. Einzig Areeba bietet im Moment die Möglichkeit SMS nach Deutschland zu schicken und welche von da zu erhalten.
Der Service beim staatlichen Festnetz ist leider immer noch träge. So kann der Antrag eines neuen Anschlußes schon mal einige Zeit in Anspruch nehmen.
Mittlerweile wird auch DSL angeboten (zu recht hohen Preisen). Damit kann der klassischen Einwahl via Modem aus dem Weg gegangen werden. Für Gelegenheitsnutzer sind in den Städten Cybercafés zu zivilen Preisen verfügbar (500-1000 FCFA pro Stunde). Allerdings sollte man dort bei der Benutzung der Rechner mißtrauisch sein, da man als Kunde nicht weiß, welche Software im Hintergrund mitläuft und eventuell vertrauliche Daten mitprotokolliert! Programme, die Passwörter oder gar PINs und TANs benötigen, sollte man nur vom eigenen (sauberen) Rechner aus nutzen.
Maggiliste
(siehe Tipps für die Einreise)

