ded-logo Angezeigte Seite: Archiv. /

Inhaltsübersicht der Seite (Accesskey 0):

Armutsminderungsprozess.  

Benin: Zivilgesellschaft im Armutsminderungsprozess

Die Regierung der Republik Benin hatte im März 2003 mit der Ausarbeitung ihrer nationalen Armutsminderungsstrategie ("DSRP") den so genannten Completion point erreicht und erfüllt damit die von den Bretton-Woods-Institutionen auferlegten Bedingungen für einen erweiterten Schuldenerlass (HIPC II).
Das Land, das angesichts eines bis heute erfolgreichen Demokratisierungsprozesses als eines der politisch stabilsten in Westafrika gilt, startet mit der Ende Februar 2007 erwarteten Veröffentlichung des zweiten Strategiepapiers in die nächste Etappe seines nationalen Armutsbekämpfungsprogramms.

Das DSCRP gilt als der konzeptionelle Referenzrahmen für die Armutsminderung aus dem die konkreten Maßnahmen zur Erreichung der Millennium Development Goals ("MDG") für den Zeitraum 2007-09 abgeleitet werden.
Das Neue der Armutsminderungsstrategie besteht nicht nur in der Konzentration auf die Wirkungen, die den Armen zugute kommen. Die besondere Aufmerksamkeit richtet sich ebenso auf die Gestaltung und Qualität des Prozesses selbst.
Eines der wichtigsten Kriterien des Armutsminderungsansatzes gerät damit auf den Prüfstand: die Partizipation breiter gesellschaftlicher Gruppen bei dessen Entwicklung, Umsetzung und Evaluierung.
Der DED hat ab 2007 einen Projektplatz zur SCRP-Begleitung (Stratégie de la Croissance et de Réduction de Pauvreté) eingerichtet, um zivilgesellschaftliche Organisationen (ZGO) dabei zu unterstützen, mit ihren Zielgruppen, den lokalen Bevölkerungen, ein qualitatives Monitoring der SCRP-Maßnahmen durchzuführen.

Download

Weitere Informationen:

Themenbereiche: